1 (Name und Sitz)

Der Verein führt den Namen „RetrieverHealth e.V.“

Er wurde am 28.03.2015 gegründet und soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen werden. Der Sitz des Vereins ist Bergheim.
(Anmerkung: Der Verein wurde am 28.05.2015 unter der Nummer VR 18548 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen)

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2 (Zweck des Vereins)

Zweck des Vereins ist die Förderung der Gesundheit in der kontrollierten Zucht von Hunden, insbesondere von Retrievern. Demgemäß fördert der Verein die Bestrebungen, die der Erfüllung dieses Zwecks dienen.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben, Vergabe von Forschungsaufträgen, die Unterstützung von Forschungsvorhaben mit finanziellen Mitteln wie auch die öffentliche Promotion entsprechender Vorhaben.

3 (Selbstlose Tätigkeit)

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4 (Mittelverwendung)

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

5 (Verbot von Begünstigungen)

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Außerdem darf keine Person durch Ausgaben, die dem gesetzten Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche auf/an dem Vereinsvermögen. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

6 (Erwerb der Mitgliedschaft)

Mitglied des RetrieverHealth e.V. kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Zwecke des Vereins zu fördern bereit ist. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

Minderjährige bedürfen der schriftlichen Einwilligung ihrer gesetzlichen Vertreter. Für die Ausübung von Ämtern ist die Volljährigkeit des Mitgliedes erforderlich. Mitglieder sind ab dem vollendeten 16. Lebensjahr stimmberechtigt. Eine Stimmrechtsübertragung ist unzulässig.

Das Mitglied verpflichtet sich, die Bestrebungen des Vereins zu fördern und die in der Satzung festgelegten Bestimmungen einzuhalten, insbesondere die Beschlüsse der Organe zu befolgen.

Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an; er verzichtet auf Schadensersatzansprüche gegen den Verein und dessen Organe, die sich aus leichter Fahrlässigkeit ergeben können.

Mit der Beantragung der Mitgliedschaft erklärt sich jedes Mitglied damit einverstanden, dass seine personenbezogenen Daten vom RetrieverHealth e.V. gespeichert, verarbeitet, genutzt und im Zusammenhang mit Entscheidungen des Vorstandes oder anderer Organe des Vereins sowie zu sonstigen vereinsinternen Zwecken auf der Homepage des Vereins im Internet veröffentlicht werden können.

Von der Mitgliedschaft ausgeschlossen sind ausnahmslos:

  1.  Antragsteller, die der Vorgabe des ordentlichen Züchters und Halters je nach Wohnsitz im Sinne der ‚Fédération Cynologique Internationale‘, des ‚American Kennel Club‘ oder des ‚The Kennel Club‘ nicht entsprechen.
  2. Antragsteller, die wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und/oder die Tierschutzhundeverordnung verurteilt wurden oder gegen die wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und/oder die Tierschutzhundeverordnung ein Ermittlungsverfahren anhängig ist.
  3. Antragsteller, gegen die die Verwaltungsbehörde ein Verbot der Hundehaltung oder der Hundezucht ausgesprochen hat.

Personen, von denen erst nach erfolgtem Beitritt bekannt wird, dass sie entweder bereits zum Zeitpunkt ihres Beitritts zu dem ausgeschlossenen Personenkreis gehörten oder danach hinzugekommen sind, sind nach schriftlicher Anhörung durch Streichung aus der Mitgliederliste zu entfernen.

Neben der Mitgliedschaft im Verein ist eine nicht stimmberechtigte Fördermitgliedschaft möglich. Die Fördermitglieder unterstützen die Aktivitäten des Vereins aktiv bzw. finanziell. Sie sind nicht stimmberechtigt. Die vorgenannten Regelungen für die Mitgliedschaft gelten sinngemäß.

7 (Beendigung der Mitgliedschaft)

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens drei Monaten. Ein Ausschluss hat den Verlust aller Vereinsämter zur Folge. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Mitglieds.

Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig.

8 (Beiträge)

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

9 (Organe des Vereins)

Organe des Vereins sind

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand.

Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane oder Gremien wie zum Beispiel die Bildung eines wissenschaftlichen Beirats beschließen.

Die Mitglieder eines wissenschaftlichen Beirats werden durch den Vorstand bestellt. Der wissenschaftliche Beirat berät den Vorstand hinsichtlich der wissenschaftlichen Bewertung der durch den Verein zu fördernden Forschungsaktivitäten. Der wissenschaftliche Beirat kann sich eine Geschäftsordnung geben.

10 (Mitgliederversammlung)

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan, sie ist grundsätzlich nicht öffentlich. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt. Er ist selbst zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung berechtigt, wenn ein entsprechender Vorstandsbeschluss hierüber gefasst wird. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung soll spätestens einen Monat nach Eingang des Antrages auf schriftliche Einberufung tagen.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war. Abweichend hiervon kann der Vorstand bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Frist von 14 Tagen einladen. Die übrigen Vorschriften über eine Mitgliederversammlung bleiben jedoch im vollen Umfang bestehen.

Die Einladung gilt jedoch auch dann als zugestellt, wenn sie elektronisch an eine Mailadresse gesendet wurde, die das Mitglied dem Verein vorab bekannt gegeben oder über die es kommuniziert hat. Alternativ hierzu kann die Einladung durch Veröffentlichung auf der Website des Vereins erfolgen.

Die Mitgliederversammlung kann entweder real oder virtuell (Onlineverfahren) in einem nur für Mitglieder mit ihren Legitimationsdaten und einem gesonderten Zugangswort zugänglichen Raum erfolgen.

Im Onlineverfahren wird das jeweils nur für die aktuelle Versammlung gültige Zugangswort mit einer gesonderten Email unmittelbar vor der Versammlung, maximal 3 Stunden davor, bekannt gegeben. Ausreichend ist dabei die ordnungsgemäße Absendung der Email an die letzte dem Vorstand bekannt gegeben Email-Adresse des jeweiligen Mitglieds. Mitglieder, die über keine Email-Adresse verfügen, erhalten das Zugangswort per Post an die letzte dem Vorstand bekannt gegebene Adresse. Ausreichend ist die ordnungsgemäße Absendung des Briefes zwei Tage vor der Mitgliederversammlung. Sämtliche Mitglieder sind verpflichtet, ihre Legitimationsdaten und das Zugangswort keinem Dritten zugänglich zu machen und unter strengem Verschluss zu halten.Die Details für eine virtuelle Mitgliederversammlung müssen mit den entsprechenden Hinweisen und dem Verfahren in der Einladung hinreichend definiert werden.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.

Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen. Eine Aufzeichnung der Versammlung mit elektronischen Medien ist zulässig Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

Auch ohne Mitgliederversammlung können Beschlüsse gefasst werden, wenn die Mehrheit der Vereinsmitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich erklärt und ihre Stimme zu Händen des Vorstands abgeben. Eine Einstimmigkeit muss nicht gegeben sein. Die Beschlussvorlage und ein Anschreiben mit ihrer Begründung werden sämtlichen Mitgliedern zugestellt.

Das schriftliche Verfahren muss vom Vorstand durchgeführt werden, wenn es von einem Viertel der Mitglieder unter Angabe der Gründe und des konkreten Anlasses schriftlich beantragt wird. In diesem Fall wird die Beschlussvorlage spätestens einen Monat nach Eintreffen beim Vorsitzenden an sämtliche Mitglieder versendet.

Voten zu Beschlussvorlagen in einem schriftlichen Verfahren sind nur gültig, wenn sie innerhalb von zwei Wochen nach Versendung an den Vorstand zurückgeschickt werden. Die Ausschlussfrist ist im Anschreiben deutlich hervorzuheben. Entscheidungen werden mit der einfachen Mehrheit der Mitglieder getroffen. Die Auszählung der schriftlichen Abstimmung hat der Vorstand vorzunehmen.

Durch ein schriftliches Verfahren können sämtliche Beschlüsse herbeigeführt werden, die in den Zuständigkeitsbereich der Mitgliederversammlung fallen mit Ausnahme der Auflösung oder der Verschmelzung des Vereins.

Eine schriftliche Erklärung kann auch elektronisch, z.B. per Email, abgegeben werden.
Ein durch schriftliche Beschlussfassung zustande gekommener Beschluss ist vom Vorstand festzustellen und allen Vereinsmitgliedern mitzuteilen.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die Unterzeichnung kann durch elektronische Signatur erfolgen.

11 (Vorstand)

Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und 2. Vorsitzenden und dem/der Schatzmeister/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied vertritt den Verein allein.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, kann der verbleibende Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Die Wiederwahl ist zulässig.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse des Vorstands können auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden. Sie sind zu protokollieren und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen. Diese Protokolle sind in der nächsten Sitzung zu genehmigen.

Zur Förderung des Vereinszwecks und zur Beratung und Unterstützung des Vorstands bei der Durchführung seiner Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse bilden oder einen Beirat berufen. Diesen können auch Nichtvorstandsmitglieder angehören.

Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

12 (Auflösung des Vereins)

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins – die Zustimmung des Finanzamtes vorausgesetzt – der GKF (Gesellschaft für kynologische Forschung) zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.